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KU Datenblatt · Kunsttransport

Kunsttransport Bern – Sorgfalt für Bilder, Skulpturen und Erbstücke

In der Stadt von Kunstmuseum und Zentrum Paul Klee ist der Massstab hoch. Geprüfte Partnerbetriebe transportieren Gemälde, Skulpturen und Antiquitäten ab CHF 185.– – dokumentiert, gepolstert, stehend.

ab-Preis

ab CHF 185.–

für ein Einzelwerk innerhalb Berns

Zeitfenster

Zusage am selben Tag

Mo–Sa 07:00–18:00

Team

Mit Zustandsprotokoll

Foto-Doku vor und nach der Fahrt

Gebiet

Bern, Muri, Schosshalde + Region

Festpreis in CHFVersicherte PartnerbetriebeZusage am selben TagEin Ansprechpartner

Wann sinnvoll?

Wann sich Kunsttransport in Bern lohnt

Woran Kunsttransporte ohne Fachteam scheitern – vier ehrliche Befunde:

01

Liegend statt stehend

Im Kombi liegt das Bild flach unter der Heckklappe – jede Bodenwelle arbeitet gegen Keilrahmen und Malschicht. Gemälde reisen stehend im Schlitten.

02

Kein Beweis, kein Anspruch

Ohne Zustandsfotos vor der Fahrt wird jeder Kratzer zur Glaubensfrage. Das gegengezeichnete Protokoll macht aus Streit einen Verwaltungsakt.

03

Klima wird überschätzt und verschwiegen

Manche Anbieter versprechen Klimatransport, meinen aber eine Decke mehr. Ehrlich ist: temperierter Laderaum ja, Museumsklima nein – dafür gibt es Spezialisten.

04

Der Rahmen leidet zuerst

Vergoldete Stuckrahmen splittern an den Ecken, lange bevor die Leinwand etwas spürt. Eckschutz und Abstandhalter gehören darum an jedes gerahmte Werk.

Preise

Was kostet Kunsttransport in Bern?

Kunst wird pro Werk und Aufwand kalkuliert, nicht pro Kubikmeter. Richtpreise der Partnerbetriebe für Bern:

Richtwerte

Kunsttransport Bern · CHF

Einzelnes Gemälde oder gerahmte Grafik, innerstädtisch
ab CHF 185.–
Bis 5 Werke, eine Abhol- und eine Zieladresse
ab CHF 420.–
Skulptur oder Bronze bis 80 kg inkl. Formpolster
ab CHF 380.–
Antiquitätenmöbel je Stück (Kommode, Standuhr, Vitrine)
ab CHF 240.–
Massgefertigte Holzkiste vom Schreiner-Partner
ab CHF 290.–
Nachlass-Aufteilung auf mehrere Adressen
nach Werkliste

Ölgemälde 90×120 cm, Kirchenfeld → Muri, inkl. Protokollab ~CHF 210.–

Nachlass mit 14 Werken, Schosshalde → drei Adressen in der Regionab ~CHF 1'150.–

Inklusive & Zusatz

  • Zustandsprotokoll mit Fotodokumentation ist im Werkpreis enthalten
  • Wertdeklaration und Transportdeckung werden offen in der Offerte ausgewiesen
  • Hängeservice am Zielort auf Wunsch, im Voraus als Position beziffert
  • Kein Aufpreis für Abend-Avisierung bei Galerie-Lieferungen

Richtwerte. Den verbindlichen Festpreis in CHF nennt der Partnerbetrieb nach Ihrer kostenlosen Anfrage — mit Zeitfenster-Zusage am selben Tag.

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Typische Einsätze

Kunsttransporte, die in Bern tatsächlich anfallen

Sechs Auftragslagen aus der Berner Praxis der Partnerbetriebe:

01

Galerie-Lieferung an Kundschaft

Verkaufte Werke gehen hängefertig an Privatadressen in Muri oder im Kirchenfeld – mit Avisierung und Lieferfenster.

02

Nachlass aufteilen

Eine Sammlung wird unter Erben verteilt: Jedes Stück wird protokolliert, etikettiert und der richtigen von mehreren Adressen zugestellt.

03

Skulptur und Bronze versetzen

Vom Sockel im Garten in den Wintergarten oder zur neuen Adresse – nach Schwerpunkt gesichert und in Formpolster gebettet.

04

Antiquitäten in die neue Wohnung

Biedermeier-Kommode, Standuhr, Spiegelkonsole: Deckenverpackung, Kantenschutz und ein Team, das alte Verbindungen nicht auf Zug belastet.

05

Umzug mit Kunstposition

Der Hausrat zügelt normal, die Sammlung als separat protokollierte Position auf demselben Fahrzeug – getrennt kalkuliert, gemeinsam terminiert.

06

Atelier- und Ausstellungslogistik

Werke vom Atelier zur Vernissage und zurück – mit Rückgabetermin, damit nichts wochenlang im Depot einer Fremdfirma steht.

Gut erklärt

Kunst transportieren heisst dokumentieren – und ehrlich sagen, wo die Grenze liegt

Bei Kartons zählt Tempo, bei Kunst zählt Nachvollziehbarkeit.

Jeder seriöse Kunsttransport beginnt deshalb nicht mit Packmaterial, sondern mit einer Bestandsaufnahme: Was ist das Werk, wie ist es gerahmt, was verträgt es?

Erst danach entscheidet sich, wie es verpackt wird – und ob ein Zügelbetrieb der richtige Partner ist oder eine spezialisierte Kunstspedition.

Das Herzstück ist das Zustandsprotokoll.

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Vor dem Einpacken fotografiert das Team jedes Werk von allen Seiten, hält bestehende Craquelés, Retuschen, Kratzer im Rahmen oder lose Zierleisten schriftlich fest.

Ihre Unterschrift bestätigt die Aufnahme. Nach dem Ausladen wiederholt sich der Vorgang am Zielort.

Das schützt beide Seiten: Sie haben Beweissicherung für die Versicherung, der Betrieb hat Klarheit über den Ausgangszustand.

Gerade bei Erbschaften, wo Werke jahrzehntelang im selben Zimmer hingen, deckt das Protokoll oft Vorschäden auf, die niemandem bewusst waren. Verpackt wird nach Werktyp.

Gemälde reisen stehend, nie liegend – Leinwände arbeiten bei Vibration, liegend drückt das Eigengewicht auf Keilrahmen und Malschicht.

Der Standard: säurefreies Seidenpapier oder Tyvek direkt am Werk, dann Luftpolster mit Noppen nach aussen und Eckschutz. Wertvolle Stücke erhalten eine massgefertigte Holzkiste vom Schreiner-Partner.

Skulpturen werden nach Schwerpunkt gesichert und in formgefräste Polster gebettet, Antiquitätenmöbel bekommen Deckenverpackung plus Kantenschutz an jeder Auflagefläche.

Glas wird kreuzweise abgeklebt, verglaste Grafiken reisen im Bilderschlitten. Zur Ehrlichkeit gehört der Punkt, den viele Anbieter verschweigen: das Klima.

Ein Zügelbetrieb bietet gepolsterte, trockene und zugluftfreie Fahrzeuge, im Winter mit temperiertem Laderaum.

Das genügt für die allermeisten privaten Sammlungen, Galerieabholungen und Erbstücke auf kurzen Strecken.

Was er nicht bietet, ist ein klimageführter Transport mit konstanten 18 bis 21 Grad und stabiler Luftfeuchte um 50 Prozent, wie ihn Museen für Leihgaben verlangen.

Wer eine museale Leihgabe, ein empfindliches Tafelbild oder einen sechsstelligen Wert bewegt, braucht die Kunstspedition mit Klimakoffer, Datenlogger und Kurierbegleitung.

Genau das sagt Ihnen der Partnerbetrieb vor der Buchung, statt es zu überspielen.

Diese Abgrenzung ist kein Makel, sondern der Grund, warum die Preise ehrlich kalkuliert sind: ab CHF 185.– für das Einzelwerk statt vierstelliger Speditionspauschalen.

Im Alltag sieht die Berner Praxis so aus: Eine Galerie lässt verkaufte Werke zu Kundschaft nach Muri liefern, hängefertig inklusive Aufhängung nach Absprache.

Eine Erbengemeinschaft teilt eine Sammlung aus einer Wohnung in der Schosshalde auf drei Haushalte auf. Jedes Werk wird protokolliert, nummeriert und der richtigen Adresse zugeordnet.

Ein Sammler zügelt seine Bibliothek samt Bronzen aus dem Kirchenfeld und will die Stücke versichert wissen, bis sie am neuen Ort hängen. Auch der Umzugsklassiker gehört dazu.

Der Grossteil des Hausrats fährt als normaler Umzug. Die gerahmten Arbeiten und die Standuhr des Grossvaters reisen als separat verpackte Kunstposition auf demselben Fahrzeug – getrennt kalkuliert.

Bleibt die Versicherung: Transportiert wird zum deklarierten Wert. Sie nennen den Versicherungswert pro Werk, bei Unsicherheit hilft eine Schätzung durch Galerie oder Auktionshaus.

Der Betrieb deckt den Transport entsprechend ein und weist die Deckung in der Offerte aus.

Ohne Deklaration greift nur die Grunddeckung nach Gewicht – für Kunst ein schlechter Witz, deshalb wird sie aktiv angesprochen.

So bleibt am Ende nicht nur das Werk unversehrt, sondern auch das Vertrauen: dokumentiert von der ersten Aufnahme bis zur Gegenzeichnung am Zielort.

Kennwerte

So reist Kunst im Fahrzeug

Laderaum
gepolstert, trocken, im Winter temperiert
Sicherung
Bilderschlitten, Zurrschienen, Formpolster
Material
Tyvek, säurefreies Papier, Eckschutz, Holzkisten nach Mass
Dokumentation
Foto-Zustandsprotokoll, gegengezeichnet an beiden Orten

Passt das zu Ihnen?

Für wen Kunsttransport ideal ist

Galerien und Kunsthandel — Wiederkehrende Lieferungen zu Sammlerinnen und Käufern in der Region – der Betrieb liefert hängefertig und avisiert das Zeitfenster vorab.

Erbengemeinschaften — Wenn eine Wohnung in der Schosshalde aufgelöst wird, zählt Übersicht: nummerierte Werkliste, Protokoll je Stück, Zustellung an mehrere Haushalte.

Private Sammlerinnen und Sammler — Vom einzelnen Ölbild bis zur Wand voller Grafiken: deklarierter Wert, ausgewiesene Deckung und ein Ansprechpartner statt Callcenter.

Der Ablauf

So läuft Ihr Auftrag

01 · 1. Werkliste erstellen — Sie melden Anzahl, Masse, Rahmung und Versicherungswerte – Fotos der Werke genügen für die erste Kalkulation.

02 · 2. Verpackungskonzept bestätigen — Der Betrieb legt je Werk fest: Polsterung, Schlitten oder Holzkiste. Die Offerte weist jede Position samt Deckung einzeln aus.

03 · 3. Protokollieren und verpacken — Am Abholtag entsteht das Foto-Zustandsprotokoll, dann wird verpackt und stehend verladen – Sie zeichnen das Protokoll gegen.

04 · 4. Ausliefern und gegenprüfen — Am Zielort wird ausgepackt, der Zustand erneut dokumentiert und auf Wunsch gleich gehängt – erst mit Ihrer Unterschrift endet der Auftrag.

Der Unterschied

Sofort liefern oder erst einlagern – was braucht Ihre Sammlung?

Nicht jedes Werk hat sofort eine Wand. Die zwei Wege im Vergleich:

Kunsttransport – direkt an die neue Wand

ab CHF 185.– pro Einzelwerk

ein Protokoll, eine Fahrt, hängefertig geliefert

ideal, wenn der Platz am Zielort feststeht

Wertdeklaration deckt die Fahrt von Tür zu Tür

Sie sind hier richtig.

Umzug mit Einlagerung – wenn die Wand noch fehlt

Werke überbrücken Renovation oder Zwischenmiete im Möbellager

trocken, dunkel und versichert statt im Keller gestapelt

Auslagerung auf Abruf, sobald die neue Adresse bereit ist

sinnvoll bei Nachlässen, die noch geschätzt werden

Zu Umzug und Lagerung Bern →
Vor Ort

In Bern, in der Agglomeration und im Umland unterwegs

Einsätze in allen Quartieren und Umland-Gemeinden — in den engen Gassen der Unterstadt mit bewilligtem Halteverbot, in Altbauten ohne Lift mit Möbellift:

Altstadt & MatteLänggasseKirchenfeldBreitenrainLorraineMattenhofMonbijouWeissenbühlSchosshaldeWankdorfBümplizBethlehemKönizOstermundigenMuriIttigenZollikofenWabernBelpWorb

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Weitere Leistungen & Links

FAQ

Häufige Fragen zu Kunsttransport in Bern

Was kostet ein Kunsttransport in Bern?

Das Einzelwerk innerhalb der Stadt beginnt bei CHF 185.– inklusive Verpackung und Zustandsprotokoll. Bis fünf Werke auf einer Strecke kosten ab CHF 420.–, Skulpturen ab CHF 380.–, Antiquitätenmöbel ab CHF 240.– pro Stück.

Massgefertigte Holzkisten kommen mit ab CHF 290.– dazu. Die Offerte des Partnerbetriebs listet jede Position einzeln – Pauschalen ohne Werkliste sind bei Kunst unseriös.

Wie werden Gemälde für den Transport verpackt?

Stehend, nie liegend: zuerst Tyvek oder säurefreies Seidenpapier direkt auf dem Werk, dann Luftpolster mit den Noppen nach aussen und Eckschutz auf den Rahmen. Verglaste Arbeiten werden zusätzlich kreuzweise abgeklebt.

Im Fahrzeug hält ein Bilderschlitten die Werke aufrecht und getrennt. Für hohe Werte oder lange Strecken fertigt der Schreiner-Partner eine passgenaue Holzkiste.

Was genau ist das Zustandsprotokoll – und brauche ich das wirklich?

Es ist die fotografische und schriftliche Aufnahme jedes Werks vor dem Verpacken: bestehende Risse, Craquelé, Rahmenschäden, lose Leisten. Sie zeichnen es gegen, am Zielort wird es wiederholt.

Ja, Sie brauchen das – ohne Protokoll ist im Schadenfall nicht belegbar, ob ein Kratzer neu ist. Bei den Partnerbetrieben ist es im Preis enthalten, nicht Zusatzoption.

Ist meine Kunst während des Transports versichert?

Ja, zum deklarierten Wert: Sie nennen pro Werk den Versicherungswert, der Betrieb deckt den Transport entsprechend ein und weist das in der Offerte aus.

Ohne Deklaration greift nur die gesetzliche Grunddeckung nach Gewicht – bei einem Ölbild von drei Kilogramm ein wertloser Betrag. Für sehr hohe Werte empfiehlt der Betrieb eine separate Kunstversicherung oder gleich die Kunstspedition.

Braucht mein Bild einen Klimatransport?

Meistens nicht – und hier sind die Partnerbetriebe bewusst ehrlich. Für private Sammlungen und kurze Strecken genügt ein trockener, zugluftfreier und im Winter temperierter Laderaum.

Museale Leihgaben, empfindliche Tafelbilder oder Werke mit sechsstelligem Wert gehören dagegen in den Klimakoffer einer Kunstspedition mit Datenlogger und Kurier. Diese Grenze wird vor der Buchung angesprochen, nicht danach.

Wie läuft ein Nachlass-Transport mit mehreren Erben ab?

Grundlage ist eine nummerierte Werkliste mit Zuordnung je Erbin oder Erbe. Jedes Stück wird protokolliert, etikettiert und der richtigen Adresse zugestellt – auf Wunsch an einem Tag, auch an drei oder vier Haushalte in der Region.

Werke, deren Zuteilung oder Schätzung noch offen ist, nimmt der Betrieb ins Möbellager, bis die Teilung entschieden ist.

Transportiert der Betrieb Kunst auch über Bern hinaus oder ins Ausland?

Innerhalb der Schweiz ja – von der Lieferung nach Zürich bis zum Ferienhaus im Wallis, gleich dokumentiert wie in der Stadt. Bei Auslandtransporten hängt es vom Ziel ab: EU-Lieferungen übernehmen die Partnerbetriebe mit Spediteur.

Bei Übersee oder Zollfragen zu Kulturgütern verweist der Betrieb ehrlich an spezialisierte Kunstlogistiker.

Mit welchem Vorlauf muss ich für einen Kunsttransport in Bern rechnen?

Realistisch: Ein einzelnes Werk lässt sich meist innert zwei bis drei Arbeitstagen einplanen, oft im Anschluss an eine bestehende Tour.

Sammlungen mit Protokoll je Stück brauchen einen halben bis ganzen Tag Einsatzzeit und darum eine Woche Vorlauf. Muss der Schreiner-Partner Kisten bauen, rechnen Sie mit ein bis zwei Wochen. Fixe Vernissage-Termine meldet man am besten sofort.

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